Texte
 

In diesem Abschnitt finden Sie Essays, Editorials und Interviews zum Thema „Die Presse im Fadenkreuz".

Zeitungen können die Texte mit Nennung des WAN frei veröffentlichen.

Publikationssperre: Das Material sollte nicht vor dem 3. Mai, dem Welttag der Pressefreiheit, veröffentlicht werden.

 
Schmerzhafte Entscheidungen
Ein Interview des WAN mit dem Geschäftsführendem Redakteur der „New York Times“, Bill Keller
„Seit dem 11. September 2001 sind Entscheidungen dadurch schwieriger geworden, dass der Feind ein Schattenwesen ist, es keine klaren Fronten gibt und der Krieg weitgehend unter einem Mantel der Verschwiegenheit stattfindet.“ mehr
Bestrafung von Meinungsäusserungen in Zeiten des Terrors
Ein Editorial von Dinah PoKempner, Juristin und Beraterin bei Human Rights Watch
„Die Bestrafung von Meinungsäusserungen jener, deren Ansichten zwar von vielen nicht geteilt werden, aber keine unmittelbare Gefahr bedeuten, schadet sowohl der öffentlichen Diskussion als auch der öffentlichen Sicherheit.” mehr
Die nationale Sicherheit als Totengräber der Wahrheit
Ein Essay von Dr. Agnes Callamard, Executive Director, ARTICLE 19
„Die Geschichte ist voll von Beispielen für staatliche Bemühungen, die Menschenrechte und die Redefreiheit mit der Begründung einzuschränken, es sei für den Fortbestand der Gesellschaft notwendig. Rückblickend erscheinen diese Bemühungen fast immer übereilt, verlogen oder gefährlich.” mehr
Journalisten, Quellen und Überwachung
Ein Essay von David Banisar, Leiter des Projekts „Freedom of Information“ (dt. Informationsfreiheit), Privacy International
„Trotz des starken Schutzes sowohl durch nationales als auch internationales Recht hat die staatliche Überwachung von Journalisten als Mittel zur Ermittlung ihrer Quellen vor allem nach den Anschlägen vom 11. September 2001 zugenommen”. mehr
Die Freiheit der Massenmedien im Zusammenhang mit den Antiterrorkampagnen in Russland
Ein Essay von Andrei Richter, Direktor des Moskauer Instituts für Medienrecht und Medienpolitik
„Die Behörden haben von Beginn des aktuellen Konflikts in Tschetschenien an auf die Massenmedien und die Journalisten sowie auf deren Verständnis und Unterstützung für die Antiterrorposition des Staates gesetzt. Nach Meinung der Behörden ist der Krieg gegen den Terror eher eine ideologische, soziale und moralische Angelegenheit als eine militärische.“ mehr
Entscheidung für das Schreiben
Ein Interview des WAN mit der chinesischen Journalistin Gao Yu
„Mir wurde nahe gelegt, das Land zu verlassen, aber ich habe mich entschieden, weiter über die Verhältnisse in China zu schreiben. Ich bleibe meinen Grundsätzen treu und blicke weiter in das grimmige Gesicht der Diktatur, und ich glaube, ich habe die richtige Entscheidung getroffen.” mehr
„Informations-Abfischen“ der Sicherheitskräfte ist nicht hinnehmbar
Ein Interview des WAN mit Séamus Dooley, Vorsitzender in Irland der in London ansässigen britischen Journalistengewerkschaft
„Die Befugnis zur Beschlagnahmung von Unterlagen darf nicht missbraucht werden, und es ist sorgfältig darauf zu achten, dass Durchsuchungen nur durchgeführt werden, wenn Verdachtsgründe vorliegen.” mehr
Südafrika zieht mit den demokratischen Staaten gleich und setzt auf der Jagd nach Terroristen die Grundfreiheiten ausser Kraft
Ein Editorial von Raymond Louw, Vorsitzender des World Press Freedom Committee beim Forum der der südafrikanischen Zeitungsverleger
„Wer weiss denn bei so viel Geheimniskrämerei und einem solchen Übermass an Vollmachten noch, wie viele Opfer der Gebrauch – und der Missbrauch – dieser Gesetze gefordert haben? Und ausserdem leisten unsere demokratisch gewählten Regierungen damit auch noch dem Ziel der Terroristen Vorschub, die Bevölkerung in Angst und Schrecken zu versetzen.“ mehr
 

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