Die weltumspannende Studie „Young Reader DNA“, die das in Toronto ansässige Markforschungsunternehmen D-Code für den Weltverband der Zeitungen durchgeführt hat, soll Ausgangspunkt für bessere globale und lokale Strategien und Taktiken sein, mit deren Hilfe die Zeitungsverlage mehr junge Leser erreichen sowie mit Nachrichten und Informationen versorgen können.
„Entscheidend für das Verhältnis junger Menschen zu den Anbietern von Nachrichten und Informationen sind die Jahre, in denen sie ihre Persönlichkeit entwickeln“, so Aralynn McMane, Direktorin Entwicklungsprogramm ’Junge Leser’ beim WAN. „Die Zeitungen müssen die jungen Leser besser kennenlernen, damit sie diese oft vernachlässigte Gruppe effektiver bedienen können. Sie müssen mit neuen Methoden um sie werben und gleichzeitig ihren Anzeigenkunden klarmachen, dass Dabeisein sich auch für sie lohnt.“
Die globale Studie verdeutlicht die Chancen und Risiken, die sich ergeben, wenn die Zeitungswirtschaft den Bedürfnissen der jungen Leser stärker Rechnung trägt. Darüber hinaus bietet sie Daten für den Vergleich des Nachrichtenkonsums junger Leute auf lokaler, nationaler und internationaler Ebene, für eine effektive Aufteilung der jungen Nutzer von Nachrichten und Informationen in Kategorien sowie für die Entwicklung von Methoden zur Gewinnung und Bindung junger Leser.
Die Studie bildet eines der Kernstücke der Konferenz, die vom WAN organisiert und von der Stiftung des amerikanischen Zeitungsverbands ausgerichtet wird. Die Konferenz steht unter dem Motto „Neue Verbindungen zu jungen Lesern“. Ausführliche Informationen finden sich auf der Internetseite www.wan-press.org/washington/de.
Auskunft über eine Beteiligung interessierter Zeitungen an dem globalen Forschungsprojekt erteilt Dr. McMane, E-Mail: amcmane@wan.asso.fr.
Folgende Themen stehen auf der Tagesordnung:
Altersgruppen als Zielgruppen. Gegenstand dieser Sitzung ist die Frage, womit man verschiedene Altersgruppen als Leser gewinnen kann. Die Antwort lautet: innovative Redaktionskonzepte, Werbemassnahmen, Konvergenzmethoden und Einsatz von Zeitungen im Schulunterricht.
Jugendlich denken. Hier dreht sich alles um die Übernahme von Nachrichten und Informationen für junge Leser aus dem „Ghetto“ spezieller Jugendseiten in die Zeitung als Ganzes, ohne die älteren Leser zu vergraulen. Einer der Redner ist Esben Seerup, Geschäftsführender Redakteur bei der Regionalzeitung „Fyens Stiftstidende“ im dänischen Odense. Dort hat man sich nach einer Erörterung des Themas auf der Weltkonferenz „Junge Leser“ 2005 dem Konzept „jugendlich denken“ verschrieben.
Diskussionsrunden in mehreren Sprachen zum Ideen- und Erfahrungsaustausch in Sachen junge Leser und Zeitung in der Schule.
30 tolle Ideen in 30 Minuten. Dieser Wettbewerb ist fester Bestandteil der Weltkonferenzen „Junge Leser“. In aller Schnelle werden die besten Strategien zur Gewinnung junger Leser vorgestellt.
So haben wir’s gemacht. Verlage, die für ihre innovativen und erfolgreichen Initiativen zur Gewinnung junger Leser mit dem „Internationalen Preis junge Leser“ ausgezeichnet wurden, plaudern aus dem Nähkästchen.
Die Anderen. Die Erfahrungen anderer Medien und Branchen, die feste Beziehungen zu Kindern und Jugendlichen aufgebaut haben.
Direkt von der Quelle. Junge Leute aus sieben Ländern äussern ihre Meinung darüber, wie sich die Zeitungen als Ganzes oder mit Hilfe von Sonderteilen oder Unterrichtsprogrammen für sie und ihre Altersgenossen interessanter machen können.
Viele weitere Themen runden das Konferenzprogramm ab. Einzelheiten finden sich unter www.wan-press.org/washington/de.
Es stehen Simultandolmetscher für die Sprachen Deutsch, Englisch, Französisch und Spanisch zur Verfügung.
Die 7. Weltkonferenz „Junge Leser“ findet mit freundlicher Unterstützung des norwegischen Papierherstellers Norske Skog und des amerikanischen Zeitungsverbands statt. Weitere Sponsoren sind die führenden amerikanischen Zeitungshäuser Schurz Communications Inc., Landmark Communications Inc., The Washington Post, Cox Newspapers Inc. und Gannett Company Inc.
Die Möglichkeit eines Sponsorenauftritts steht auch anderen Unternehmen offen. Auskunft erteilt Donna Pentier, Direktorin, WAN Training & Events, dpentier@wan.asso.fr.
Der in Paris ansässige WAN repräsentiert als globale Organisation der Zeitungswirtschaft 18.000 Zeitungen. Ihm sind 76 nationale Zeitungsverbände, 12 Nachrichtenagenturen, 10 regionale und internationale Presseverbände sowie Zeitungsunternehmen und Einzelmitglieder in 102 Ländern angeschlossen.
Auskunft erteilt: Larry Kilman, Director of Communications, WAN, 7 rue Geoffroy St Hilaire, 75005 Paris, Frankreich; Tel: +33 1 47 42 85 00, Fax: +33 1 47 42 49 48, Mobiltel.: +33 6 10 28 97 36; E-Mail: lkilman@wan.asso.fr. |