Wie man mehr Werbung für Zeitungen gewinnen kann

 

 

Irland hat einen der wettbewerbsfähigsten Pressemärkte der Welt. Eine Kampagne also, um Werbekunden und Agenturen für das Druckerzeugnis zu gewinnen und den Erfolg von Printanzeigen zu messen, könnte für Zeitungen überall in der Welt sehr wertvoll sein.

 

Auf der Internationalen Konferenz Anzeigen und Werbung mit Expo, die am 22. und 23. Februar 2007 in Zürich in der Schweiz stattfindet, wird untersucht, was irische Zeitungen getan haben, um kreative Printwerbung vermehrt an sich zu ziehen und wie sie den Beweis erbracht haben, dass Zeitungen die Markenwahrnehmung für ihre Werbekunden erfolgreich aufbauen können.

Es ist noch Zeit zur Anmeldung. Ausführliche Informationen dazu; einschliesslich Programm und Teilnehmerliste, finden sich unter www.wan-press.org/zurich2007/de.

„Wir beschlossen, Werbeagenturen zurückzugewinnen, Zeitungen zum positiven Denken über das Medium zu bewegen und uns mit damit zu befassen, dass ein Mangel an Daten zur Werbewirksamkeit vorliegt“, so Frank Cullen, Direktor der National Newspapers of Ireland, der diese Themen auf der Konferenz behandeln wird.

Bestandteil der zweigleisigen irischen Kampagne war ein Wettbewerb mit Titel „The Essential Pleasure of My Newspaper” (Der unentbehrliche Genuss meiner Zeitung). Für diese Kampagne kreierten Werbeagenturen Anzeigen sowie Kampagnen, in denen die Stärke der Zeitungswerbung zum Ausdruck kam. Die mit enormer Werbung unterstützten Gewinner-Kampagnen -- zusätzlich gefördert mit beträchtlichen Geldpreisen -- erreichten, dass Werbeagenturen „Zeitungen in den Mittelpunkt ihres Denkens stellten“.

Und der zweite Teil war noch ehrgeiziger -- „Revolutionierung des Schicksals” von 22 kleinen irischen Nahrungsmittel- und Getränkefirmen durch Werbekampagnen in Zeitungen, in denen die Wirksamkeit von Zeitungswerbung deutlich gemacht wurde. Eine Marktforschungsagentur verfolgte alle 22 Marken und stellte fest, dass sowohl die Markenbekanntheit als auch die Verkaufsmengen dank der Kampagnen eine Steigerung verzeichnen konnten.

Weitere Redner sind unter anderem::

Graham Warsop, Gründer von The Jupiter Drawing Room & The Dukes of Urbino.com, in Südafrika, der mehr internationale Kreativitätspreise als jeder andere in der Branche gewonnen hat, hält eine Grundsatzrede zum Thema Anzeigenkreativität und deren Nutzung zur Verbesserung der Resonanz, zur Sicherung von Folgeaufträgen und zur Steigerung der Umsatzerlöse.

-  Martha Stone, Leiterin Sonderprojekte im Rahmen des Projekt „Die Zeitung der Zukunft und ihre Gestaltung“ (SFN) des Weltverbands der Zeitungen, stellt die neuesten SFN-Berichte über beispielhafte Werbemethoden („Advertising Best Practices“) und Umsatzerlöse aus neuen digitalen Medien („Benchmarking New Digital Revenues“) vor.

-  Mark Cross, Kaufmännischer Direktor beim Londoner Institute of Practioners in Advertising, spricht über die Umfrage der Firma Touchpoints zum Thema Mediennutzung, die neue Erkenntnisse über die Leserstruktur ergeben hat, mit deren Hilfe sich der Bestands- und Multimediaverkauf enorm erleichtern lässt.

-  Blanche Sainsbury, Kaufmännische Direktorin bei Bristol United Press, und Peter de Souza, Geschäftsführer von City Xpress, beide Grossbritannien, sprechen über die Nutzung von Internetauktionen zur Finanzierung von Werbeaufwendungen.

-  Gitte Vase, Grosskundenbetreuerin bei Nordjskye Media in Dänemark, präsentiert neue Ideen ihres Unternehmens zur Umsatzsteigerung.

-  Altug Acar, Anzeigenkoordinator bei der grössten türkischen Tageszeitung „Hurriyet“, berichtet von den Erfolgen seines Hauses im Verbundverkauf von Anzeigen in unterschiedlichen Werbeträgern.

-  Marek Tretyn und Tomasz Jozefacki, Verkaufsleiter bzw. Leiter der Internetabteilung bei der polnischen „Gaezeta Wyborcza“, sprechen über die Vorteile einer Zusammenarbeit der Bereiche Druck und Internet vor dem Hintergrund eines hart umkämpften Marktes.

-  Ricardo Pombo, Direktor des Geschäftsbereichs neue Medien und Kleinanzeigen bei „El Tiempo“ in Kolumbien, erläutert den „Rückwärtsverkauf“ von Internetanzeigen in die gedruckte Zeitung. Es folgt ein Bericht aus den USA über die Vor- und Nachteile des Zeitungsanzeigenverkaufs durch Suchmaschinenbetreiber.

-  Bela Papp, Geschäftsführer bei Ringier Publishing in Ungarn, und Kornel Muller, Leiter der Verbrauchermarktforschung bei Unilever Europa, vermitteln Einblicke in die Werbung für schnelldrehende Verbrauchsgüter und erläutern, wie die Zeitungen sich ein Stück vom Kuchen abschneiden können.

-  Und viele mehr. Das aktuelle Konferenzprogramm, Hinweise zur Anmeldung und weitere Informationen finden sich unter www.wan-press.org/zurich2007/de.

Die Konferenz schliesst mit einem Galadiner nebst Unterhaltungsprogramm mit freundlicher Unterstützung der Firmen PubliGroupe, Edipresse, Tamedia AG und Ferag AG.

WAN ist die in Paris ansässige globale Organisation der Zeitungswirtschaft, die 18.000 Zeitungen. vertritt. Angeschlossen sind dem Weltverband der Zeitungen 76 nationale Zeitungsverbände, 12 Nachrichtenagenturen, 10 regionale und internationale Presseverbände sowie Zeitungsunternehmen und Einzelmitglieder in 102 Ländern.

Auskunft erteilt: Larry Kilman, Director of Communications, WAN, 7 rue Geoffroy St Hilaire, 75005 Paris, Frankreich; Tel: +33 1 47 42 85 00, Fax: +33 1 47 42 49 48, Mobiltel.: +33 6 10 28 97 36; E-Mail: lkilman@wan.asso.fr.

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