Weltkongress der Zeitungen befasst sich mit multimedialem Wachstum in Indien

 

 

Der indische Zeitungsmarkt geniesst wegen seines Wachstums- und Innovationstempos grosse Aufmerksamkeit. Als Beispiel für diese Entwicklung wird auf dem 61. Weltkongress der Zeitungen, der vom 1. bis 4. Juni in Göteborg stattfindet, ein besonders erfolgreiches Unternehmen vorgestellt.

 

Die in Hyderabad erscheinende telugusprachige Zeitung „Eenadu“ (dt. „Heute“) wächst im ganzen Land und in jeder Medienform. Wie sich das junge Verlagshaus zu einem Medienkonglomerat mit Druck-, Fernseh- und Internetangeboten entwickelte, wird Gegenstand eines Vortrags des Vorstandsvorsitzenden I. Venkat sein.

Venkat zufolge sind die Zeitungshäuser gut für multimediales Wachstum gewappnet. „Wir haben die Infrastruktur, wir kennen die Märkte, wir kennen die Vorlieben der Verbraucher, und wir haben Erfahrung. Warum sollen wir uns die Situation nicht zunutze machen und versuchen, uns einen Vorsprung zu erarbeiten?“

Zum Kongress, zum Internationalen Forum der Chefredakteure und zur Info Services Expo 2008 werden weit über 1500 Verleger, Herausgeber, Vorstandsvorsitzende, Geschäftsführer, Chefredakteure und andere Führungskräfte der Branche erwartet, die stärker als je zuvor in andere Medien expandiert.

Ausführliche Informationen über die vom Weltverband der Zeitungen organisierten Veranstaltungen sind unter www.wansweden2008.com/home.php?lang=de.

Das Kongressmotto bringt den Wandel der Branche treffend zum Ausdruck. Es lautet „Zeitungen - eine multimediale Wachstumsbranche“. Printpublikationen bilden nach wie vor das Kerngeschäft der Pressehäuser. Sie steuern den Löwenanteil des Gewinns bei und erweisen sich als widerstandsfähig gegenüber dem Ansturm anderer Informationsträger. Gleichzeitig eröffnet das Internet den Zeitungen die Möglichkeit, Leserzahl und Erlöse merklich zu steigern.

Wie die Zeitungen ihre Multimediachancen am besten nutzen können, ist das Kernthema des Kongresses.

Weitere Redner neben I. Venkat haben ihr Erscheinen zugesagt: Joe Webb, stellvertretender Geschäftsführer beim „Irish Independent“ (Irland); Tim Bowdler, Vorstandsvorsitzender von Johnston Press (Grossbritannien); Giorgio Valerio, Geschäftsführer von RCS Quotidiani (Italien); Christian Van Thillo, Vorstandsvorsitzender von De Persgroep (Belgien); Francis Morel und Pierre Conge, Geschäftsführer bzw. stellvertretender Geschäftsführer des Bereichs Neue Medien bei „Le Figaro“ (Frankreich); und Tony Watson, Chefredakteur bei The Press Association (Grossbritannien).

Im Mittelpunkt des Kongresses stehen die folgenden Themen:

-   Mit welchen Strategien lassen sich die Leserzahlen für die Druck- und die Internetausgaben am besten steigern?

-   Mit welchen Strategien lassen sich die Werbeeinnahmen aus Print und Internet am besten steigern, und welche Zuwachsraten kann man erwarten? Welche Hierarchie, Infrastruktur und Abläufe sind notwendig, um Anzeigen für mehrere Produkte und nicht nur für einen einzigen Zeitungstitel zu verkaufen?

-   Wie lässt sich die durch Zusammenlegung der Bereiche Druck und Internet eroberte neue Reichweite zu Geld machen? Wie können die Print- und Digitalmarktführer unter den Zeitungen ihre Vorherrschaft in höhere Gewinne ummünzen?

-   Zeitungen sind die Könige des Inhalts. Wie lässt sich der beispiellose inhaltliche Reichtum der Zeitungen, die von allen Medien die besten Journalistenteams haben, mit Hilfe der neuen Absatzwege nutzbar machen? Welche Angebote müssen in diesem Zusammenhang kostenlos sein, und welche dürfen Geld kosten?

-   Können und sollen Zeitungsmarken in die digitale Welt integriert werden, oder steht eine klare Trennung zu erwarten?

-   Mit welchen neuen Methoden lässt sich die kombinierte Reichweite von Print und Internet besser ermitteln? Was bedeutet Publikumsaggregation, und wie baut ein Zeitungsverlag seine Produktpalette auf?

-   Mit welchen neuen Produkten und Akquisitionen sind Zeitungsunternehmen in letzter Zeit erfolgreich gewesen?

-   Sind Suchmaschinen Freund oder Feind? Stellen das anhaltende Wachstum und die weitere Diversifizierung der grossen Suchmaschinenbetreiber für die Zeitungen eine Chance - zum Beispiel durch Partnerschaften - oder auf längere Sicht eine Gefahr für ihre Erlöse dar?

-  Und noch viel mehr.

Aktuelle Informationen sind unter www.wansweden2008.com/home.php?lang=de abrufbar.

Die Veranstaltungen finden mit freundlicher Unterstützung unserer Sponsoren Volvo, Holmen Paper, SAS, Bonnier und Stampen Group statt.

Der in Paris ansässige Weltverband der Zeitungen setzt sich weltweit für die Pressefreiheit und für die wirtschaftlichen Interessen der Zeitungsverlage ein. Als globale Organisation der Zeitungswirtschaft vertritt er 18.000 Zeitungen. Ihm sind 77 nationale Zeitungsverbände, 12 Nachrichtenagenturen, 11 regionale und internationale Presseverbände sowie Zeitungsunternehmen und Führungskräfte der Zeitungen in 102 Ländern angeschlossen.

Auskunft erteilt: Larry Kilman, Director of Communications, WAN, 7 rue Geoffroy St Hilaire, 75005 Paris, Frankreich; Tel: +33 1 47 42 85 00, Fax: +33 1 47 42 49 48, Mobiltel.: +33 6 10 28 97 36; E-Mail: lkilman@wan.asso.fr.

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