Christian Van Thillo, Vorstandsvorsitzender von De Persgroep, wird erläutern, was funktionierte und was nicht nach der Verschmelzung im November 2006 von Aurex, De Morgen und Magnet Magazines zu De Persgroep.
„Nicht die Verbesserung des Gesamtresultats durch synergiebedingte Kostensenkungen war das Hauptziel, sondern die Schaffung einer neuen flexibleren Organisation, die für die wirksame Entwicklung unserer Onlinestrategie besser geeignet ist und besser aufgestellt, den Wünschen unserer nach Multimedialösungen suchenden Werbekunden gerecht zu werden“, so Van Thillo.
Die Umgestaltung von De Persgroep ist einer der grösseren Umwandlungsprozesse in der Zeitungswirtschaft, ausgelöst durch die Chancen, die sich durch die Möglichkeiten eröffnen, Zeitungsinhalt auf vielen Medienplattformen anzubieten. Diese Umgestaltung liegt dem Kongress 2008 zugrunde, dessen Motto lautet „Zeitungen - eine multimediale Wachstumsbranche“.
Zum Kongress, zum Internationalen Forum der Chefredakteure und zur Info Services Expo 2008 werden weit über 1500 Verleger, Herausgeber, Vorstandsvorsitzende, Geschäftsführer, Chefredakteure und andere Führungskräfte der Branche sowie deren Gäste zu den Veranstaltungen in Schweden erwartet.
Ausführliche Informationen sind unter www.wansweden2008.com/home.php?lang=de abrufbar.
Weitere Redner neben Van Thillo haben ihr Erscheinen zugesagt: Joe Webb, stellvertretender Geschäftsführer beim „Irish Independent“; Tim Bowdler, Vorstandsvorsitzender von Johnston Press, Grossbritannien, Giorgio Valerio, Hauptgeschäftsführer von RCS Quotidiani, Italien; Tomas Brunegard, Vorstandsvorsitzender von Schwedens Stampen Group, Nelson Sirotsky, Präsident und Vorstandsvorsitzender von RBS Group, Brasilien, Francis Morel, Generaldirektor und Pierre Conte, stellvertretender Generaldirektor des Bereichs Neue Medien bei „Le Figaro“, Frankreich, Dominic Young, Direktor Redaktionsdienste bei News International, Grossbritannien, I. Venkat, Direktor von „Eenadu“, Indien, und Tony Watson, Chefredakteur bei The Press Association, Grossbritannien.
Im Rahmen des Kongresses werden ausserdem folgende Präsentationen vorgelegt: der Bericht „World Press Trends” aktualisiert, ein Überblick über Auflagenhöhe, Leserzahlen, Anzeigen und Werbung sowie andere Zeitungstrends. Auf weiteren Sitzungen vorgestellt werden neueste Forschungsergebnisse über Mediengewohnheiten junger Leser, ein Leitfaden zu digitalen Entwicklungen mit der Bezeichnung „Alles, was Sie schon immer über Web 2.0 wissen wollten, aber nicht zu fragen gewagt haben" sowie der Globale Bericht 2008 über Innovationen in Zeitungen der Innovation International Media Consulting Group.
Ausserdem sind vielfältige gesellschaftliche Veranstaltungen als Rahmenprogramm geplant. Ausführliche Informationen dazu unter www.wansweden2008.com/home.php?lang=de.
Im Mittelpunkt des Kongresses stehen die folgenden Themen:
Mit welchen Strategien lassen sich die Leserzahlen für die Druck- und die Internetausgaben am besten steigern?
Mit welchen Strategien lassen sich die Werbeeinnahmen aus Print und Internet am besten steigern, und welche Zuwachsraten kann man erwarten? Welche Hierarchie, Infrastruktur und Abläufe sind notwendig, um Anzeigen für mehrere Produkte und nicht nur für einen einzigen Zeitungstitel zu verkaufen?
Wie lässt sich die durch Zusammenlegung der Bereiche Druck und Internet eroberte neue Reichweite zu Geld machen? Wie können die Print- und Digitalmarktführer unter den Zeitungen ihre Vorherrschaft in höhere Gewinne ummünzen?
Zeitungen sind die Könige des Inhalts. Wie lässt sich der beispiellose inhaltliche Reichtum der Zeitungen, die von allen Medien die besten Journalistenteams haben, mit Hilfe der neuen Absatzwege nutzbar machen? Welche Angebote müssen in diesem Zusammenhang kostenlos sein, und welche dürfen Geld kosten?
Können und sollen Zeitungsmarken in die digitale Welt integriert werden, oder steht eine klare Trennung zu erwarten?
Mit welchen neuen Methoden lässt sich die kombinierte Reichweite von Print und Internet besser ermitteln? Was bedeutet Publikumsaggregation, und wie baut ein Zeitungsverlag seine Produktpalette auf?
Mit welchen neuen Produkten und Akquisitionen sind Zeitungsunternehmen in letzter Zeit erfolgreich gewesen?
Sind Suchmaschinen Freund oder Feind? Stellen das anhaltende Wachstum und die weitere Diversifizierung der grossen Suchmaschinenbetreiber für die Zeitungen eine Chance - zum Beispiel durch Partnerschaften - oder auf längere Sicht eine Gefahr für ihre Erlöse dar?
Und noch viel mehr.
Die Veranstaltungen finden mit freundlicher Unterstützung unserer Sponsoren Volvo, Holmen Paper, SAS, Bonnier, Stampen Group und Pricewaterhouse Coopers statt.
Der in Paris ansässige Weltverband der Zeitungen setzt sich weltweit für die Pressefreiheit und für die wirtschaftlichen Interessen der Zeitungsverlage ein. Als globale Organisation der Zeitungswirtschaft vertritt er 18.000 Zeitungen. Ihm sind 77 nationale Zeitungsverbände, 12 Nachrichtenagenturen, 11 regionale und internationale Presseverbände sowie Zeitungsunternehmen und Führungskräfte der Zeitungen in 102 Ländern angeschlossen.
Auskunft erteilt: Larry Kilman, Director of Communications, WAN, 7 rue Geoffroy St Hilaire, 75005 Paris, Frankreich; Tel: +33 1 47 42 85 00, Fax: +33 1 47 42 49 48, Mobiltel.: +33 6 10 28 97 36; E-Mail: lkilman@wan.asso.fr. |