Achtzehn Fachfrauen der Medienbranche aus Botswana, Namibia und Sambia trafen sich am Donnerstag und Freitag (1. - 2. Juli) in Johannesburg, Südafrika, zum Auftakt eines sechsmonatigen Veranstaltungsprogramms, das u.a. Podiumsdiskussionen, Einzel-Coaching, diverse Trainingseinheiten und persönliches Mentoring umfasst.
Ziel dieses Projekts, das von der Swedish International Development Cooperation Agency (Sida) gefördert wird, ist es, qualifizierte Medienfrauen, die in Top-Management-Positionen weiterhin unterrepräsentiert sind, bei ihrer Karriere zu unterstützen. Eingeleitet wurde nun die erste Phase eines mehrjährigen Projekts, das künftig erweitert und 2011 auf andere afrikanische Länder ausgedehnt werden soll.
„Das Programm ‚Frauen in der Nachrichtenwelt‘ dient dazu, Managerinnen der mittleren Führungsebene die notwendigen Strategien und Kompetenzen zu vermitteln und ihnen die unterstützenden Netzwerke zu bieten, die sie benötigen, um ihre Karriere voranzubringen und ihre beruflichen Ziele zu erreichen“, erläutert Kajsa Tornroth, Direktorin für Medienentwicklung, WAN-IFRA. „Erstmals hat WAN-IFRA ein Medienentwicklungsprogramm konzipiert, das speziell auf Medienfrauen ausgerichtet ist, die in ihren Unternehmen viel zu selten in Führungspositionen gelangen.“
„Wir sind uns darüber bewusst, dass es im Bereich der Medienentwicklung keine ‚schnellen Lösungen’ gibt. Das WIN-Programm spiegelt die Gesamtentwicklungsstrategie der WAN-IFRA wider, d.h. die Erarbeitung und Umsetzung nachhaltiger Initiativen mit Langzeitwirkung“, so Tornroth. „Wir sind sehr erfreut über dieses Vorreiterprogramm und überzeugt, dass es einen echten und quantifizierbaren Wandel bewirken wird.”
Das WIN-Programm wird von einem Beirat (Advisory Board) unterstützt, der sich aus gestandenen Medienmacherinnen zusammensetzt, die ein echtes Interesse daran haben, dass die nächste Generation von Medienfrauen zum Erfolg gelangt. Mitglieder des Beirats sind: Beata Kasale, Mitinhaberin und Herausgeberin von The Voice, der meistverkauften Zeitung in Botswana; Gwen Lister, Gründerin und Chefredakteurin der Zeitung The Namibian; Ferial Haffajee, Chefredakteurin der Zeitung City Press in Johannesburg und Vorsitzende des South African National Editors Forum; sowie Yvonne Pele Shibemba, Chefredakteurin der Education Post, einer wöchentlichen Beilage der Zeitung The Post in Sambia.
Die Swedish International Development Cooperation Agency (Sida) und WAN-IFRA sind eine ambitionierte strategische Partnerschaft zur weltweiten Förderung der Medienentwicklung und Pressefreiheit eingegangen. Durch diese Partnerschaft ist es WAN-IFRA möglich, ihre Aktivitäten im Bereich der Pressefreiheit und Medienentwicklung auszubauen und weiterzuentwickeln, um freie und finanziell tragfähige Medien in aller Welt zu unterstützen. In diesem Jahr wurde eine Reihe von Pilotprojekten gestartet, um neue Methoden und Ansätze zur Stärkung von Medien in Schwellenländern zu testen.
Nähere Informationen zu diesen Projekten finden Sie unter www.wan-press.org/pfreedom/articles.... Mehr darüber, was WAN-IFRA für die Medienentwicklung tut, erfahren Sie unter www.wan-press.org/pfreedom/articles....
WAN-IFRA, mit Sitz in Paris, Frankreich, und Darmstadt, Deutschland, sowie Regionalbüros in Singapur, Indien, Spanien, Frankreich und Schweden, ist der Weltverband der Zeitungen und Nachrichtenmedien und vertritt mehr als 18.000 Publikationen, 15.000 Online-Sites und über 3000 Unternehmen in mehr als 120 Ländern. Die Organisation entstand durch den Zusammenschluss zwischen dem Weltverband der Zeitungen (WAN) und IFRA, der Research- und Serviceorganisation für die Zeitungsindustrie.
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Auskunft erteilt: Larry Kilman, Director of Communications and Public Affairs, WAN-IFRA, 7 rue Geoffroy St Hilaire, 75005 Paris, Frankreich. Tel.: +33 1 47 42 85 00. Fax: +33 1 47 42 49 48. Mobil: +33 6 10 28 97 36. E-Mail: larry.kilman@wan-ifra.org. |