„Die Zeitung ist das neue Massenmarktmedium“, so Gavin O’Reilly Vorstand der Geschäftsführung der Independent News & Media PLC und Erster Vizepräsident des WAN, der bei dem jährlichen Treffen der globalen Entscheidungsträger und Meinungsführer der Zeitungswirtschaft diese Auffassung genau begründen konnte.
O’Reilly zufolge werden die Verbraucher mit mehr als 3.000 Werbebotschaften täglich förmlich zugeschüttet -- überall, wo man hinschaut und ein Grossteil davon noch unerwünscht. Weiter sagte er, die Sender fragmentierten ihre Programme mit der Folge, dass sie ihr früheres Massenpublikum nicht mehr erreichen könnten. Und angesichts dieser Entwicklung in der Medienwelt sei die Zeitung ein Werbeträger, der weiterhin höchste Beachtung findet und das optimale Umfeld für erfolgreiche Werbung darstellt.
"Vergessen Sie nicht, dass der Verbraucher förmlich bombardiert wird mit Werbung, die er in zunehmendem Mass aufdringlich und ärgerlich findet. Das gilt insbesondere für die Medien Rundfunk und Fernsehen," sagte O’Reilly. "Denken Sie daran, die Agenda der Werbetreibenden ist sehr, sehr einfach -- sie wollen von einer fest umrissenen Reichweite und zuverlässigen demographischen Daten ausgehen können und nicht für einen Sonderpreis eine schwindende, zufällige Leserschaft ansprechen.
„Denken Sie daran, Fragmentierung ist keine Marotte oder das neueste Schlüsselwort. Dahinter steht eine Mischung aus Technologie und Verbraucherwünschen. Und nur die Zeitung -- mit ihrer Vielzahl an Produkteigenschaften -- kann diesen schwer fassbaren Verbraucher zuverlässig und kostengünstig erreichen".
Gavin O’Reillys vollständige Präsentation ist hier
„Wir aus der Zeitungswirtschaft werden ganz einfach immer besser," so O’Reilly.
„Die Tage sind vorüber, als Verleger sagten ’veröffentlichen wir es, komme was wolle’. Die Verleger von heute sind deutlich kommerziell orientiert, dazu erfindungsreich, kreativ und neuer Produktentwicklung und Veränderung gegenüber stets aufgeschlossen. In unserem Konzern - und auch in jedem anderen Konzern - vergeht kein Jahr, in dem nicht eine Reihe neuer Produkte mit dem einen Ziel eingeführt wird, Lesern und Werbekunden gleichermassen ein lebhafteres Produkt in einem lebhafteren Umfeld anbieten zu können".
Gavin O’Reilly ist Vorstand der Geschäftsführung der Independent News & Media PLC, einer in Dublin ansässigen internationalen Mediengruppe, deren Haupttätigkeiten in Australien, Irland, Neuseeland, Südafrika und Grossbritannien liegen. Der Konzernumsatz beläuft sich auf 2 Milliarden US$ aus Zeitungen, den neuen Medien, Rundfunk und Aussenwerbung; das Betriebsergebnis im vergangenen Jahr erreichte die Rekordhöhe von 260 Millionen Dollar.
Er ist zudem Erster Vizepräsident des WAN, führend im Management von Training und Events, zentrale Informationsquelle für alle Branchennachrichten und Statistiken und führend in Forschung und Entwicklung mit dem Ziel, Medientrends festzustellen und weiterzugeben. Insbesondere das WAN-Projekt ‘Shaping the Future of the Newspaper’ ist zu einer bedeutenden strategischen Quelle für die Branche geworden (www.futureofthenewspaper.com).
Die 10 wesentlichen Gründe, weshalb Zeitungen nach wie vor die besten Werbeträger sind:
Das Medium funktioniert. Kürzliche Wirksamkeitsstudien zeigen, dass sowohl Markenbekanntheit und -- noch wichtiger -- die Neigung des Verbrauchers zum Kauf eines Produkts enorm zunehmen, (um 400 Prozent in einer Studie), wenn zusätzlich zu reiner Fernsehwerbung auch Zeitungen dazu geschaltet sind.
Zeitungen verfügen über Reichweite und Einfluss. In einer neueren Studie aus Japan wurden verschiedene Medien von den Verbrauchern bewertet mit dem Ergebnis, dass Zeitungen als genauer mit umfassenderem und glaubwürdigerem Inhalt bezeichnet wurden, die mehr nützliche Informationen für das tägliche Leben anbieten, stärker intellektuell ausgerichtet sind und einprägsameren und dauerhafteren Inhalt bieten.
Ziel des Angebots von Zeitungen ist der wohlhabendere Verbraucher. Und mit zunehmendem Wohlstand steigt auch der Konsum von Zeitungen. Auf Fernsehen trifft genau das Gegenteil zu.
Zeitungen stellen Kontakte für ihre Werbekunden her.
Zeitungen bieten Flexibilität im Hinblick auf Budgets und Formate.
Zeitungen bietet sich die Möglichkeit, kreativ und werbewirksam tätig zu ein.
Zeitungen bieten in ihrem Bemühen um neue Leser ständige Innovationen und immer weiter entwickelte Werbeplattformen an.
Entgegen dem Marktmythos nehmen Auflage und Leserschaft der Zeitungen dank Innovationen und proaktivem Marketing weiter zu.
Zeitungen arbeiten mit anderen Medien als Partnern gut zusammen.
Die Zeitung ist der beste „ultimative Browser“.
„Sie ist das Medium mit den überzeugendsten Produkteigenschaften," so O’Reilly. Sie ist tragbar und äusserst leicht zu handhaben. Sie schafft Loyalität von Tag zu Tag. Sie ist weltweit leicht zugänglich. Sie ist leicht verwertbar und bietet die Möglichkeit, interessante Artikel und Anzeigen auszuschneiden und zu sammeln. Sie ist inhaltsreich. Die Lebensdauer ihrer Artikel und Anzeigen gehen über den unmittelbaren Konsum hinaus..
„Und das alles für weniger als den Preis einer Tasse Kaffee," sagte er abschliessend.
Der in Paris ansässige WAN hat sich als globale Organisation der Zeitungswirtschaft die Verteidigung und Förderung der Pressefreiheit in aller Welt zum Ziel gesetzt. Er vertritt 18.000 Zeitungen. Zu den Mitgliedern gehören 72 nationale Zeitungsverbände, Führungskräfte der Zeitungen in 102 Ländern, 13 Nachrichtenagenturen sowie zehn regionale und internationale Presseorganisationen.
Auskunft erteilt: Larry Kilman, Director of Communications, WAN, 7 rue Geoffroy St Hilaire, 75005 Paris, Frankreich, Tel.: +33 1 47 42 85 00, Fax: +33 1 47 42 49 48, Mobil: +33 6 10 28 97 36, E-Mail: lkilman@wan.asso.fr. |