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2. Internationale Konferenz ,,Digitales Publizieren" mit Expo
17. bis 18. Oktober 2007 Amsterdam
Die Revolution der digitalen Umsatzerlöse
Die führenden Zeitungsunternehmen der Welt sind dabei, sich mit neuen Produkten und neuen Absatzwegen in Mobilfunk und Internet neue Umsatzchancen zu eröffnen. Auf der Konferenz ,,Digitales Publizieren" erläutern diese Pioniere des digitalen Geschäfts, wie sie Hindernisse aus dem Weg geräumt haben und trotz des intensiven Wettbewerbs in der stark zersplitterten Medienlandschaft erfolgreich sein konnten. Ausrichter ist der Verband Niederländischer Presseverleger
 Dienstag, 16. Oktober
18:00 Begrüssungsempfang
Mittwoch, 17. Oktober
09:30 Begrüssungsansprache
09:45 - 11:30 Arbeitssitzung 1: Fünfzig Prozent Gewinnbeitrag aus dem digitalen Geschäft
Wie die Zeitungsunternehmen es schaffen, den Gewinnanteil aus dem Geschäft mit digitalen Medien von unter einem Prozent im Jahr 2000 auf erwartete 50 Prozent in naher Zukunft zu steigern. Innovative Medienunternehmen planen mit neuen Strategien und Produkten für Internet- und Mobilfunkplattformen die digitale Zukunft. Dazu gehören:
- Web-Fernsehen; - Abonnements und Downloads über das Mobiltelefon; - Werbung mit bewegten Bildern; - offensiver Verkauf von Display-Anzeigen; - Langfriststrategien. Grundsatzreferat:
Birger Magnus, stellvertretender Vorstandsvorsitzender, Schibsted (Norwegen)
Referate: Leon Levitt, President, Cox Interactive (USA)
11:30 - 12:00 Kaffeepause 12:00 - 12:30 Arbeitssitzung 2: Das Automated Content Access Protocol (ACAP)
ACAP ist eine Initiative des Weltverbands der Zeitungen, des internationalen Verlegerverbandes und des Europäischen Verlegerrates. Mit Hilfe von ACAP können die Zeitungshäuser den Zugriff auf ihr Inhaltsangebot insbesondere durch Suchmaschinenbetreiber besser eingrenzen. Referat:
Mark Bide, Director, ACAP, Grossbritannien
12:30 - 14:00 Mittagessen 14:00 - 15:45 Arbeitssitzung 3: Online-Werbung - Umsatzerlöse nicht nur aus Kleinanzeigen
Internetwerbung ist in manchen Teilen der Welt ein begehrtes Produkt geworden. Mit neuen Strategien wollen sich die Zeitungsverlage ein grösseres Stück vom Werbekuchen abschneiden:
- Aufbau neuer Nischen-Internetseiten zur Steigerung der Anzeigenfläche im Internet; - Ausarbeitung interessanter Werbekampagnen für das Internet; - Anzeigenverkauf mit Hilfe eines Leistungsvergleichs von Print- und Internetwerbung; - Gewinnung von Werbeagenturen für Zeitungsanzeigen im Internet.
Grundsatzreferat:
Digitale Anzeigen - die Chance für Zeitungsunternehmen
David W. Kenny, Vorsitzender und CEO, DIGITAS (USA)
Referate: Anzeigenverkauf mit Kennzahlen für Print- und Internetwerbung
Steve Seraita, Vizepräsident, Scarborough Research (USA)
Digitale Zeitungen auf Tabletts Willem Endhoven, Marketingleiter, iRex Technologies (Niederlande)
15:45 - 16:15 Kaffeepause 16:15 - 17:45 Arbeitssitzung 4: Web 2.0
Wie die Zeitungsunternehmen mit Hilfe inhaltlicher Angebote die Zahl der Seitenaufrufe und die Lesedauer und dadurch auch den Gewinn steigern. Dazu verwandeln sie sich von einem Einweg-,,Monologbetrieb" in einen Mehrweg-,,Dialogbetrieb". Mit der Entwicklung von interaktiven Inhalten versuchen sie, die mit Web 2.0 verknüpften Umsatzchancen zu nutzen. Dazu
- fordern sie die Bürger zur Einsendung journalistischer Text-, Bild- und Videobeiträge auf; - fordern sie die Bürger zur Einsendung von Eilmeldungen einschliesslich Fotos über Internet und Mobilfunk auf; - stellen sie interaktive multimediale Grafiken ins Netz. Referate:
Trends in der digitalen Welt: Ein Überblick über die inhaltliche Entwicklung im Web 2. Martha Stone, SFN-Direktorin, Weltverband der Zeitungen
Inhaltliche Innovationen: Internetfernsehen und andere Multimedia-Angebote Rolf Svendsen, Geschäftsführer, Adresseavisen online (Norwegen)
Bürgerjournalismus Hidde Kross, Vizepräsidentin, SKOEPS International (Niederlande)
18:30 Gemeinsamer Cocktail mit den Teilnehmern der 10. Internationalen Redaktions- und Marketingkonferenzmit Expo
Donnerstag, 18. Oktober 09:30 - 11:00 Arbeitssitzung 5: Die Chance im Mobilfunk
Nachrichten sind der Inhalt, der über Mobiltelefone weltweit am stärksten nachgefragt wird. Wie haben es die Zeitungsunternehmen geschafft, mit Inhalts- und Dienstleistungsangeboten im Mobilfunk Geld zu verdienen, und welche technischen Fortschritte werden die Mobilfunklandschaft als nächstes verändern? Folgende Fragen werden behandelt:
- hochauflösende Videobilder; - Entwicklung des Mobilfunks weltweit; - Sponsorenwerbung; - Umsatztreiber, beispielsweise Sport und erotische Fotos.
Referate:
Die globale Entwicklung der Umsatzerlöse und der Nutzungsgewohnheiten im Mobilfunk Eamonn Byrne, Direktor, Weltverband der Zeitungen
Sponsorenübereinkünfte und Werbung Fredrik Oscarson, Geschäftsführer, Mobiento (Schweden) 11:00 - 11:30 Kaffeepause
11:30 - 12:30 Arbeitssitzung 6: Sonderthema ,,Die Zukunft der Zeitung und ihre Gestaltung" - ein Wegweiser in die Zukunft der Zeitungen
Die
neuesten Entwicklungen im Redaktionsaufbau und ihre Auswirkungen auf
Inhalt und Kosten. Der Aufbau einer modernen Multimedia-Redaktion trotz
kanpper Budgets.
Referate:
Jan 't' Hart, stellvertretender Chefredakteur, De Volkskrant (Niederlande)
14:30 - 15:00 Kaffeepause
15:00 - 16:00 Arbeitssitzung 6: Marktforschung als Grundlage des Zeitungswandels
Ansichten über die Entwicklung der Zeitungen in Bezug auf Format, Erlösquellen, Absatzwege, Leserschaft, Inhalt, Aufbau und Stellung in der Medienwelt bis zum Jahr 2020. Sie werden in einem SFN-Bericht zusammengefasst, der rechtzeitig zur Konferenz veröffentlicht wird.
Wo wird die Zeitung der Zukunft stehen? Format, Absatzwege, Organisation, geographische Gegebenheiten.
Welche Rolle wird die Zeitung der Zukunft spielen? Leserschaft, Inhalt, Interaktion, Personal, Bürgerjournalismus, neue Produkte.
12:30 Abschliessendes Mittagessen
20:00 Gemeinsames Abendessen mit den Teilnehmern der 10. Internationalen Redaktions- und Marketingkonferenz mit Expo nebst Unterhaltungsprogramm
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